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»Der
gesunde Mensch ist mit allen Funktionen im Gleichgewicht«
Die
Osteopathie wurde vor mehr als 100 Jahren vom amerikanischen Arzt Dr. Andrew
T. Still entwickelt.
Die
osteopathische Behandlung unterstützt den Menschen darin, das Gleichgewicht
seiner Körperfunktionen zu erhalten und begleitet ihn in allen
Lebensphasen. Zu den körperlichen Funktionen gehören: Atmung, Verdauung,
Durchblutung, Nervensystem, Immunsystem, Hormonsystem, Lernen, Anspannung,
Entspannung und Schlaf.
Die
kindliche Entwicklung wird durch innere Mechanismen reguliert und von äußeren
Kräften beeinflusst. Dieses empfindliche Gleichgewicht kann so stark gestört
werden, dass sich die Kinder nicht mehr selbständig ausgleichen können.
Nach
einem ausführlichen Gespräch mit den Eltern und ihrem Kind untersuchen
Osteopathen mit gezielten Tests Körpergewebe und Körperfunktionen. Sie
achten auf Besonderheiten der Haltung, der Form und der Beweglichkeit, um
Zusammenhänge mit der Erkrankung zu erkennen. Hierbei beziehen sie ihr
medizinisches Wissen und ihre Erfahrung mit ein.
Mit
sanften Handgriffen fördern Osteopathen die Beweglichkeit aller Körpergewebe
und deren Funktionen. So geben sie Heilungsimpulse für
die
selbständige Regulation und ein natürliches Gleichgewicht.
In
einigen Kliniken in den USA, Kanada, England, Frankreich und Russland werden
Mütter und Neugeborene vorsorglich osteopathisch untersucht, um mögliche
Probleme frühzeitig erkennen und behandeln zu können. In den genannten Ländern
sowie in den Niederlanden, Belgien und der Schweiz ist die Osteopathie im
Gesundheitssystem gesetzlich verankert.
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